Verrechnungspreisdokumentation - Mindestanforderungen

Die Finanzverwaltung legt verstärkt Augenmerk auf die Angemessenheit der Verrechnungspreise im Konzern bzw zwischen einander nahestehenden Unternehmen und Personen. Unangemessene Verrechnungspreise können bspw als verdeckte Gewinnausschüttungen betrachtet werden und damit zu Steuernachforderungen führen. Den einzig richtigen Verrechnungspreis gibt es naturgemäß nicht, sondern ist jeweils im Einzelfall zu prüfen, ob der Verrechnungspreis einem Fremdvergleich standhält.

 

Zwecks Nachweises der Angemessenheit  der Verrechnungspreise ist die Gesellschaft allerdings verpflichtet eine Verrechnungspreisdokumentation zu führen und auf laufendem Stand zu halten, welche auf Anfrage der Finanzbehörde vorzulegen ist. Kann diese nicht vorgelegt werden, ist die Behörde zur Schätzung berechtigt.

 

In Österreich gibt es keine fixen Vorgaben für diese Dokumentation. Nachfolgend finden Sie eine Checkliste der wesentlichen Elemente, die eine Verrechnungspreisdokumentation beinhalten sollte auf Basis der österreichischen Verrechnungspreisrichtlinien und der OECD Verrechnungspreisgrundsätze.