Weihnachtsgeschenke - absetzbar oder Steuerfalle?

Eine nette, persönliche Geste ist es zu Weihnachten bestimmt, dem Geschäftspartner oder Kunden kleine Aufmerksamkeiten zukommen zu lassen. Aber wie genau ist es wirklich mit dem Absetzen von Geschenken zu Weihnachten?

 

Weihnachtsgeschenke und Einkommenssteuer:

 

Nein, Weihnachtsgeschenke an Geschäftspartner oder Kunden sind grundsätzlich nicht als Betriebsausgabe absetzbar. Derartige Kosten fallen unter den so genannten „nicht abzugsfähigen Repräsentationsaufwand“. Aber auch hier gibt es Licht am Ende des Tunnels. Denn, sind Geschenke an Kunden mit einem entsprechenden Werbeaufwand verbunden, sind sie sehr wohl steuerlich absetzbar. Das ist insbesonders dann der Fall, wenn die Geschenke mit Firmenlogo und Firmenaufschrift versehen werden. Um allzu exklusive Geschenke sollte es sich dabei nicht handeln. Typische Beispiele sind eine Flasche Wein, Kugelschreiber, Feuerzeuge, Kalender und vieles mehr.

 

Exklusivere Geschenke lassen sich dann von der Steuer absetzen, wenn es sich um Incentives handelt. Vielleicht möchten Sie Ihren Geschäftspartner für spezielle Erfolge ja mit einer Reise belohnen. Welche Aspekte hierbei zu beachten sind um in keine Steuerfalle zu tappen, wird in einem Folgebeitrag verraten.

 

Weihnachtsgeschenke und die Umsatzsteuer:

 

War für die Kundengeschenke ein gänzlicher oder teilweiser Vorsteuerabzug möglich, dann unterliegen diese grundsätzlich auch der Umsatzsteuer. Eine Ausnahme gilt für Geschenke von geringem Wert oder Warenmuster (bis € 40,-- ohne Umsatzsteuer). Wird diese Grenze von € 40,-- in einem Kalenderjahr pro Kunde nicht überschritten fällt keine Umsatzsteuer an.